Bovec

Auf einer hohen Terrasse über dem Fluß Soča entwickelte sich Bovec. Der Ort wurde  im 1.Weltkrieg völlig zerstört, entwickelte sich danach jedoch zu einem touristischen Städtchen, das mit natürlichen Schönheiten und vielfältigen Erholungsmöglichkeiten Gäste anzieht. Heute ist Bovec mit seinem Einkaufsmöglichkeiten und Gaststätten der Mittelpunkt des oberen Sočatals. Von Frühjahr bis zum Herbst ist es ein beliebtes Zentrum für Kanu- und Kajakfahrer, für Abenteuerlustige werden von den hier ansässigen Sportagenturen auch Rafting und Canyoning angeboten. 

Zudem hat sich am Berg Kanin das größte Skizentrum Sloweniens im Hochgebirge entwickelt, das im Winter 2009 / 2010 durch die Verbindung mit dem italienischen Gebiet Sella Nevea über eine noch größere Attraktivität für Skifahrer verfügt.

Zahlreiche Unterkünfte, vor allem Appartements aber auch Hotels, stehen den Gästen in Bovec zur Verfügung. Die Anreise über Villach -Tarvisio/Italien und den Predilpaß ist auf geräumten Straßen auch im Winter meist möglich. Bei starkem Schneefall kann über die italienische Autobahn Richtung Udine und dann bei Kobarid ins Sočatal gefahren werden. Mit der im Sommer 2009 neu eröffneten Autobahn von Nova Gorica nach Postojna ist auch die slowenische Adriaküste schneller zu erreichen.